Die „Toskana des Nordens“

Der Saaleradweg

Der Radweg startet bereits im Fichtelgebirge und zieht sich entlang der kleinen, malerischen Städte von Thüringen und Sachsen. Er verläuft vorbei an Jena, Naumburg, Halle, Calbe und Barby und mündet dann schlussendlich dort in die Elbe.

Gefahren werden kann der Saaleradweg in 9 Etappen, die ganze 403 km umfassen. Auf dem Weg gibt es zahlreiche imposante Schlösser zu sehen, wie zum Beispiel das Schloss Goseck. Dazu kommen noch Burgen aus dem frühen Mittelalter, welche bis heute nicht an Imposanz verloren haben. Etwas ganz besonderes auf dieser Route sind sicher auch die Stauseen. Bereits in der zweiten Etappe erwartet dich hier der Bleiloch Stausee und der Hohenwarte Stausee. Dort solltest du dir definitiv Zeit lassen und die Natur auf dich wirken lassen.

Wenn du ein Liebhaber von historischen Altstädten bist, kommst du auf diesem Radweg auf deine Kosten. Meist liegen die Städte nur wenige Kilometer auseinander und bieten dir nicht nur eine erholsame Pause, sondern auch Eindrücke, die dir für lange Zeit in Erinnerung bleiben werden.

Darüber hinaus bietet der Radweg auch das nördlichste Qualitätsweinanbaugebiet Deutschlands, die Region Saale-Unstrut. Dieses schöne Weinanbaugebiet soll schließlich der Hauptgrund für unsere Namensgebung “Toskana des Nordens” sein. Denn die Umgebung wirkt mit seiner leicht hügeligen Landschaft genauso malerisch wie die italienische Toskana.

Der Saaleradweg im Überblick:

• Deutscher Fernradweg mit 403 km
• Teil der D-Route 11
• Naturnaher Routenverlauf
• 9 Etappen von der Saalequelle bei Zell i. Fichtelgebirge bis zur Mündung bei Barby
• zahlreiche imposante Schlösser und Burgen
• historische Altstädte
• Europas größte Stauseeregion
• traditionsreiches Handwerk
• Deutschland nördlichstes Qualitätsweinanbaugebiet, die Weinregion Saale-Unstrut
• farbenprächtige Tropfsteinhöhlen
• UNESCO Weltkulturerbe Naumburger Dom

Die Etappen in der unmittelbaren Umgebung

Jetzt hast du erstmal eine Übersicht über den Saaleradweg bekommen, nun wollen wir uns mit der sechsten bis achten Etappe des Saaleradweges beschäftigen. Denn von unserem Hotel aus kann man diese Etappen am leichtesten umsetzen.

Gerne fahren wir dich auch zum Tagesstart oder holen dich von deinem Etappenziel wieder ab.

Etappe 6: von Jena bis Naumburg

Verlauf: Jena – Kunitz – Porstendorf – Golmsdorf – Dorndorf – Würchhausen – Döbritschen – Camburg – Stöben – Weichau – Kaatschen – Kleinheringen – Saaleck – Bad Kösen – Naumburg

Schon beim Verlassen von Jena siehst du direkt die Kunitzburg. In der Ferne lassen sich die berühmten Dornburger Schlösser und die imposanten Muschelkalkfelsen erkennen. In Dornburg kannst du dann dein Rad auch mal zur Seite stellen und die Schlösser mit ihren Ausstellungen besuchen. Wieder auf dem Radweg wartet ein kurzer Anstieg auf dich, der dann mit einem schönen Ausblick in das Saaletal belohnt wird.

Die nächste Rast solltest du dann unbedingt am Wehr in Döbritschen halten. Dort kannst du dem rauschenden Wasser des Wehres und der Natur lauschen. Im folgenden Weindorf Kaatschen gibt es Thüringer Weine direkt am Saaleufer zu genießen. Später zeichnen sich dann die berühmten Saaleburgen Saaleck und die Rudelsburg am Horizont ab – welche du nach einer steilen Auffahrt auch direkt besuchen kannst. Im Kurstädtchen Bad Kösen führt dich die Tour unterhalb des Gradierwerkes entlang. Anschließend wirst du bis nach Naumburg von Weinbergen des Saale-Unstrut Anbaugebiets umgeben.

Am Ende der Etappe wirst du dich in der von sanften Hügeln eingebetteten Domstadt Naumburg wiederfinden. Ein Besuch bei dem UNESCO Weltkulturerbe, dem Naumburger Dom St. Peter und Paul, solltest du dir nicht entgehen lassen!

Das Sehenswerte der Etappe noch einmal im Überblick:

• Kunitzer Hausbrücke bei Jena
• Dornburger Schlösser
• Burg Camburg und Cyriaksruine
• Burg Saaleck & Rudelsburg
• Unstrut-Mündung im Blütengrund
• Naumburger Dom
• Naumburger Stifterfiguren Ekkehard II. und Uta
• Stadtkirche St. Wenzel
• Rotkäppchen Sektkellerei in Freyburg
• Winzergenossenschaft Freyburg 

Etappe 7: von Naumburg bis Halle (Saale)

Verlauf: Naumburg – Schönburg – Weißenfels – Kriechau – Kleinkorbetha – Goddula – Bad Dürrenberg– Leuna – Merseburg – Schkopau – Planena – Rattmannsdorf – Hohenweiden – Halle (Saale)

In der Etappe 7 von Naumburg nach Halle windet sich die Saale durch ein weitläufiges Tal. Nachdem du Schönburg passiert hast, grüßt bereits von Weitem das Schloss Goseck. Die neue Saalebrücke in Leißling ermöglicht es dir, Schloss Goseck und das steinzeitliche Sonnenobservatorium auf kurzem Weg über den Dolmenradweg zu erreichen.

Auf dem Saaleradweg erreichst du kurz darauf Weißenfels mit seinem barocken Schloss Neu Augustusburg, der früh barocken Schlosskirche und dem Musikmuseum. Anschließend kommst du zur Rad-Servicestation Bad Dürrenberg, am Fuße des Sohlebohrturms. Dort kannst du das längste Gradierwerk Europas und den Kurpark Bad Dürrenberg besichtigen.

In Merseburg, einer der ältesten Städte Mitteldeutschland, solltest du dir unbedingt Zeit für das Schloss und den Dom nehmen. In Richtung Halle kommst du dann an der reizvollen Auenlandschaft vorbei. Die mehr als 1200 Jahre alte Händelstadt Halle präsentiert sich mit vielen Sehenswürdigkeiten und einem reichen Kulturangebot. Hier findest du die Burg Giebichenstein und die Moritzburg. Die älteste und die jüngste Burg an der Saale. Was du auf keinen Fall verpassen solltest ist das Hallorenmuseum, das Salinemuseum und die Marktkirche. Im Norden der Stadt gibt es dann auch noch den einzigen deutschen Bergzoo.

Das Sehenswerte der Etappe noch einmal im Überblick:

  • Burg Schönburg
  • Schloss Goseck
  • Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels
  • Schloss Neu-Augustusburg Weißenfels
  • Kurpark mit Gradierwerk und Borlachturmin Bad Dürrenberg
  • Merseburger Dom
  • Schloss Merseburg
  • Marktplatz Halle
  • Hallorenmuseum Halle
  • Salinemuseum Halle
  • Neue Residenz mit Geiseltalmuseum Halle
  • Kunstmuseum Moritzburg Halle
  • Bergzoo Halle  

Etappe 8: von Halle bis Bernburg

Verlauf: Halle – Kröllwitz – Lettin – Brachwitz – Döblitz – Mücheln – Wettin – Dobis – Rothenburg – Trebnitz – Zweihausen – Mukrena – Alsleben – Großwirschleben – Plötzkau – Gröna – Bernburg

Von Halle aus führt die nächste Etappe dann durch die einzigartige Landschaft des Naturparks “Unteres Saaletal”. Hoch über dem Saaletal thront die Stammburg der Wettiner über dem Ort Wettin. Besonders interessant für dich in den Sommermonaten, die Templerkapelle in Mücheln lädt gerne zu Konzerten ein. Weiter geht es auf der Etappe in die alte Schifferstadt Alsleben mit dem Saaltor als ehemaligen Teil der Stadtmauer.

Von da aus kann man fast das Residenzschloss Plötzkau des früheren Herzogtums Anhalt-Plötzkau erahnen. Dort findest du auch ein kleines Museum, in dem du der Geschichte des Herzogtums lauschen kannst.

Der Radweg führt dich dann durch den artenreichen Auwald zwischen Plötzkau und Bernburg. Das Etappenende wird dann durch die alte Residenzstadt des ehemaligen Herzogtums Anhalt-Bernburg markiert. Dabei lassen das malerische Schloss, die historische Berg- und Talstadt, die romanische Dorfkirche St. Stephani im Stadtteil Waldau und der Märchengarten “Paradies” samt Parkeisenbahn keine langeweile aufkommen. Wenn du dann noch motiviert bist mehr zu sehen. kannst du auf dem Fahrgastschiff MS “Saalefee” eine Runde drehen.

Das Sehenswerte der Etappe noch einmal im Überblick:

  • Templerkapelle Mücheln
  • Burg Wettin
  • Georgsburg Könnern
  • Schloss Plötzkau
  • Schloss Bernburg mit Eulenspiegelturm
  • Carl-Maria-von-Weber-Theater in Bernburg
  • Fahrgastschifffahrt MS “Saalefee”
  • Märchengarten Paradies Bernburg
  • Tiergarten Bernburg
  • Kurhaus Bernburg mit Kurpark
  • Romanische Dorfkirche St. Stephani

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